Zum Inhalt springen
Konferenzbeitrag · 2023 · Deutsch

Zusammenhang zwischen Community Capacity und Alkohol-, Tabak- sowie Drogenkonsum von Heranwachsenden: Ergebnisse einer Mehrebenen-Analyse

Birgel, V., Röding, D., Decker, L., & Walter, U.

Zusammenfassung

Die kommunale Prävention von Substanzgebrauch bei Heranwachsenden erfordert ausreichende Community Capacity. Der Beitrag untersucht deren Zusammenhang mit Substanzgebrauch anhand von Baseline-Daten aus 29 Kommunen der CTC-EFF-Studie. 7.439 Schülerinnen und Schüler wurden zu Alkoholkonsum, Rauschtrinken, Rauchen und Drogenkonsum befragt; 182 Schlüsselpersonen zu zehn Bereichen von Community Capacity (u. a. Participation, Knowledge, Resources, Leadership, Prevention Collaboration, Critical Awareness). Je Outcome wurden elf hierarchische logistische Modelle berechnet. Ein höherer Capacity-Gesamtscore ist mit geringerer Prävalenz von Rauchen (OR=2,48; 95%-KI 1,66–8,54) und Alkoholkonsum (OR=3,19; 95%-KI 1,21–8,42) assoziiert, nicht jedoch mit Drogenkonsum oder Rauschtrinken. Die Einzelmaße zeigen ein einheitliches Muster geringerer Konsumwahrscheinlichkeit bei höheren Werten. Fazit: Höhere Community Capacity geht mit geringerem Substanzgebrauch einher; dies unterstreicht die Bedeutung von Capacity Building.

Weitere Publikationen