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Fachbeitrag · 2011 · Deutsch

Die „Grüne Liste Prävention. Effektive und erfolgversprechende Präventionsprogramme im Blick"

Groeger-Roth, F., Hasenpusch, B.

Zusammenfassung

In den letzten Jahren ist das Interesse an einer Evidenzbasierung der Prävention stetig gestiegen. Unter dem Stichwort „What works?" wurde vor allem im angloamerikanischen Raum an Empfehlungslisten getesteter Programme gearbeitet; auch in Deutschland wächst die Nachfrage nach Informationen über nachweislich wirksame Ansätze. Der Ruf nach solchen Übersichten sollte jedoch nicht mit dem Wunsch nach einfachen Rezepten verwechselt werden, denn die Umsetzung eines guten Programms gelingt nur in den seltensten Fällen „einfach". Mit der „Grünen Liste Prävention" möchte der Landespräventionsrat Niedersachsen eine Lücke schließen: Die Datenbank bietet auf Basis nachvollziehbarer Kriterien einen Überblick über empfehlenswerte Präventionsansätze in den Bereichen Familie, Schule, Kinder/Jugendliche und Nachbarschaft. Die Programme werden nach einem einheitlichen Schema beschrieben und nach der Güte ihres Wirksamkeitsnachweises bewertet, um die Verbreitung getesteter Präventionsprogramme zu fördern.

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