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Studie · 2021 · Englisch

A Comparison of Cut Points for Measuring Risk Factors for Adolescent Substance Use and Antisocial Behaviors in the U.S. and Colombia

Brown, E. C., Montero-Zamora, P., Cardozo-Macías, F., Reyes-Rodríguez, M. F., Briney, J. S., Mejía-Trujillo, J., & Pérez-Gómez, A.

Zusammenfassung (deutsche Übersetzung)

Mit der weltweit zunehmenden Identifikation und gezielten Bearbeitung relevanter Risikofaktoren für jugendlichen Substanzkonsum stellt sich die Frage, ob US-basierte Cut-points in den Verteilungen dieser Risikofaktoren, die „hohes“ Risiko markieren, auch in anderen Ländern valide einsetzbar sind. Die Studie untersuchte die Anteile von Jugendlichen mit „hohem“ Risiko anhand unterschiedlich empirisch hergeleiteter Cut-points in den Verteilungen von 18 gemessenen Risikofaktoren. Die Daten stammten aus großangelegten Stichproben von Jugendlichen in Kolumbien und den USA. Signifikante Unterschiede (p < 0,05) in den Anteilen „hochrisiko“-Jugendlicher fanden sich bei 38,9 % der Risikofaktoren in der 6., bei 61,1 % in der 8. und bei 66,6 % in der 10. Klasse. Kolumbianisch basierte Cut-points waren in nahezu allen Vergleichen mit signifikanten Unterschieden den US-basierten überlegen. Die Unterschiede hingen mit der Art des Risikofaktors zusammen (z. B. drogenspezifisch vs. nicht-drogenspezifisch). Die Befunde unterstreichen die Notwendigkeit großangelegter nationaler Datenerhebungen und länderspezifischer Cut-points, um Fehlklassifikationen von „hochrisiko“-Jugendlichen zu vermeiden.

Automatisch erstellte deutsche Zusammenfassung des englischsprachigen Originals. Maßgeblich ist der Volltext bei der Originalquelle.

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