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Studie·2026·Englisch

Radicalisation as deviant social development: Evidence from the 2024 Communities That Care Youth Survey in Lower Saxony

Lutterbach, S., & Beelmann, A.

Zusammenfassung (deutsche Übersetzung)

Die Studie prüft das sozial-entwicklungsbezogene Modell der Radikalisierung an Daten der CTC-Schülerbefragung 2024 in Niedersachsen (N = 5.721 Jugendliche und junge Erwachsene, 13 bis 24 Jahre, M = 15,6). Untersucht wurde, wie vier näherliegende Radikalisierungsprozesse – antisoziale Einstellungen und antisoziales Verhalten, Vorurteile, Identitätsprobleme sowie politisch-religiöse Ideologie – extreme politische Einstellungen und die Affinität zu politischer Gewalt vorhersagen. Strukturgleichungsmodelle weisen für alle vier Prozesse eigenständige signifikante Beiträge zu beiden Extremismusindikatoren aus; die politisch-religiöse Ideologie ist über alle Modelle hinweg der stärkste Prädiktor. Mehrgruppenanalysen nach Geschlecht, Alter und Migrationshintergrund zeigen systematische Unterschiede in den Wirkpfaden, was für entwicklungssensible und zielgruppenspezifische Zugänge in der Extremismusprävention spricht. Die Auswertung beruht auf einer einmaligen Querschnittserhebung; kausale Schlüsse sind daraus nicht abzuleiten. Die Erhebung entstand in Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen.

Automatisch erstellte deutsche Zusammenfassung des englischsprachigen Originals. Maßgeblich ist der Volltext bei der Originalquelle.

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