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Studie · 1996 · Englisch

Modeling the etiology of adolescent substance use: A test of the social development model

Catalano, R.F., Kosterman, R., Hawkins, J.D., Newcomb, M.D., & Abbott, R.D.

Zusammenfassung (deutsche Übersetzung)

Das Sozialentwicklungsmodell (Social Development Model) ist eine allgemeine Theorie menschlichen Verhaltens, die antisoziales Verhalten durch die Spezifikation prädiktiver entwicklungsbezogener Zusammenhänge zu erklären sucht. Es integriert die Effekte empirischer Prädiktoren (Risiko- und Schutzfaktoren) für antisoziales Verhalten und versucht, die am stärksten gestützten Annahmen der Kontrolltheorie, der sozialen Lerntheorie und der Theorie der differenziellen Assoziation zu synthetisieren. Der Beitrag untersucht die Aussagekraft von Konstrukten des Modells, gemessen im Alter von 9 bis 10 und 13 bis 14 Jahren, zur Vorhersage des Drogenkonsums im Alter von 17 bis 18 Jahren. Die Stichprobe von 590 Personen stammt aus dem Längsschnittpanel des Seattle Social Development Project, das 1985 Fünftklässler aus Stadtvierteln mit hoher Kriminalitätsbelastung in Seattle einbezog. Mit Strukturgleichungsmodellen wurde die Passung des Modells an die Daten geprüft. Obwohl nahezu alle Pfadkoeffizienten signifikant und erwartungsgemäß ausfielen, passte das ursprüngliche Modell weniger gut als erwartet (CFI = .87). Nach Spezifikation von Faktoren zweiter Ordnung für jeden Pfad passte das Modell gut (CFI = .90). Die Autoren folgern, dass das Modell eine akzeptable Vorhersage des Drogenkonsums im Alter von 17 bis 18 Jahren liefert, und erörtern Implikationen für die Prävention.

Automatisch erstellte deutsche Zusammenfassung des englischsprachigen Originals. Maßgeblich ist der Volltext bei der Originalquelle.

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