Zum Inhalt springen
Studie · 2007 · Englisch

Gender Similarities and Differences in the Association Between Risk and Protective Factors and Self-Reported Serious Delinquency

Fagan, A. A., Van Horn, M. L., Hawkins, J. D., & Arthur, M. W.

Zusammenfassung (deutsche Übersetzung)

Jungen berichten in der späten Adoleszenz durchgängig höhere Raten schwerer Delinquenz als Mädchen, doch die Forschung ist uneinheitlich, inwiefern männliche und weibliche Jugendliche Risiko und Schutz in Familie, Schule, Peergruppe und individuell unterschiedlich erleben. Der Beitrag untersucht Geschlechterunterschiede bei 22 psychosozialen Risiko- und Schutzfaktoren in Bezug auf schwere Delinquenz. Auf Basis von Selbstangaben von 7.829 Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse im Communities That Care Youth Survey hingen alle psychosozialen Faktoren bei beiden Geschlechtern signifikant mit schwerer Delinquenz zusammen. Bei 12 der 22 Faktoren war der Zusammenhang bei Jungen signifikant stärker, und bei 18 Faktoren berichteten Jungen höhere Risikobelastung und geringeren Schutz als Mädchen. Die stärkere Beteiligung von Jungen an schwerer Delinquenz ergibt sich somit aus der Kombination höherer Risiko- und geringerer Schutzbelastung sowie aus dem stärkeren Zusammenhang dieser Prädiktoren mit Delinquenz bei Jungen. Implikationen für die Präventionsplanung werden diskutiert.

Automatisch erstellte deutsche Zusammenfassung des englischsprachigen Originals. Maßgeblich ist der Volltext bei der Originalquelle.

Weitere Publikationen