Zum Inhalt springen
Studie · 1985 · Englisch

The social development model: An integrated approach to delinquency prevention

Hawkins, J.D., Weis, J.G.

Zusammenfassung (deutsche Übersetzung)

Dieser Beitrag beschreibt einen umfassenden entwicklungsorientierten Ansatz zur Prävention von Jugendkriminalität auf Grundlage des Sozialentwicklungsmodells (Social Development Model), einer Integration von sozialer Kontrolltheorie und sozialer Lerntheorie. Das Modell geht davon aus, dass die wichtigsten Sozialisationsinstanzen – Familie, Schule, Gleichaltrige und Gemeinwesen – das Verhalten nacheinander beeinflussen. Positive Sozialisation gelingt, wenn Jugendliche innerhalb jeder Instanz die Gelegenheit zu konformem Engagement haben, die dafür nötigen Fertigkeiten entwickeln und ihre Interaktionspartner erwünschtes Verhalten konsistent belohnen. Diese Bedingungen sollten Bindung an andere, Bekenntnis zu konformem Verhalten und Glauben an die konventionelle Ordnung erhöhen. Diese sozialen Bindungen an die konventionelle Gesellschaft hemmen den Umgang mit delinquenten Gleichaltrigen und verhindern so delinquentes Verhalten. Der Beitrag beschreibt mit dem Modell vereinbare Präventionsansätze und betont, dass eine rigorose Evaluation ihrer Wirkung auf die Delinquenzprävention erforderlich ist.

Automatisch erstellte deutsche Zusammenfassung des englischsprachigen Originals. Maßgeblich ist der Volltext bei der Originalquelle.

Weitere Publikationen