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Studie · 2024 · Englisch

The German Communities That Care Youth Survey: dimensionality and validity of risk factors

Reder, M., Runge, R. A., Schlüter, H., & Soellner, R.

Zusammenfassung (deutsche Übersetzung)

Hintergrund: Communities That Care (CTC) ist eine evidenzbasierte Strategie des kommunalen Wandels zur Förderung gesunder Jugendentwicklung. Ein Kernelement ist die Erstellung eines kommunalen Profils zur Identifikation und Priorisierung von Risikofaktoren auf Basis des CTC-Jugendsurveys. Eine adaptierte Fassung wird in Deutschland seit 2008 eingesetzt; Dimensionalität und Validität der adaptierten Risikofaktorskalen waren bislang nicht geprüft. Ziel war es, die angenommene eindimensionale Struktur zu bestätigen und die konkurrente Kriteriumsvalidität jedes Risikofaktors zu belegen. Methoden: Anhand einer Stichprobe von 1.911 Jugendlichen der Klassen 6 bis 11 in Niedersachsen wurden 23 Risikofaktorskalen (Domänen Peer/Individuum, Familie, Schule, Gemeinde) untersucht. Konfirmatorische Faktorenanalysen prüften die Dimensionalität (Modellgüte über CFI, SRMR, RMSEA), latente Regressionen die Kriteriumsvalidität (Gewalt/Delinquenz, Substanzkonsum, depressive Symptomatik). Ergebnisse: Alle auswertbaren Risikofaktoren zeigten akzeptable bis gute Modellanpassung und sagten Gewalt/Delinquenz und Substanzkonsum besser voraus als depressive Symptomatik. Fazit: Die meisten Risikofaktoren sind eindimensional und valide; der CTC-Jugendsurvey ist ein geeignetes Instrument zur Erfassung kommunaler Risikoprofile. Auffällige Faktoren sollten vorsichtig interpretiert und künftig weiter beobachtet werden.

Automatisch erstellte deutsche Zusammenfassung des englischsprachigen Originals. Maßgeblich ist der Volltext bei der Originalquelle.

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