Zum Inhalt springen
Studie · 2020 · Englisch

Identifying risk and protective factors, including culture and identity, for methamphetamine use in Aboriginal and Torres Strait Islander communities: Relevance of the 'communities that care' model

Reilly, R., Gendera, S., Treloar, C., Roe, Y., Conigrave, K., Azzopardi, P., & Ward, J.

Zusammenfassung (deutsche Übersetzung)

Hintergrund und Ziele: Es besteht Bedarf an mehr Evidenz, um Bemühungen gegen schädlichen Methamphetaminkonsum bei jungen Aboriginal und Torres Strait Islander Australiern zu leiten. Communities That Care (CTC) ist ein evidenzbasiertes Verfahren zur Prävention alkohol- und drogenbezogener Schäden, dessen Eignung für Aboriginal-Kontexte bislang nicht belegt ist. Die Studie untersuchte, ob die von Aboriginal-Stakeholdern beschriebenen Risiko- und Schutzfaktoren für Methamphetaminkonsum mit dem CTC-Rahmenwerk der Risiko- und Schutzfaktoren übereinstimmen. Methode: Bundesweit wurden in Aboriginal-Gemeinden Fokusgruppen und Einzelinterviews durchgeführt; die Daten wurden thematisch analysiert, mit dem CTC-Rahmen als deduktivem Kodierschema, ergänzt um weitere Themen. Ergebnisse: Teilnehmende waren 147 zentrale Stakeholder (80 % Aboriginal; 44 % weiblich) im Alter von 16 bis 69 Jahren (Median 40). In allen vier CTC-Domänen (Gemeinde, Familie, Schule, Peer/Individuum) wurden relevante Faktoren identifiziert. Diese erfassten jedoch nicht die für Aboriginal-Menschen zentralen Aspekte, die als zusätzliche Domäne „Kultur und Identität“ zusammengefasst wurden. Schlussfolgerung: Da das CTC-Rahmenwerk diese zentralen Aspekte nicht hinreichend abbildet, braucht es andere, gemeinschaftlich informierte Modelle, die die spezifischen Determinanten des Konsums in diesem Kontext widerspiegeln.

Automatisch erstellte deutsche Zusammenfassung des englischsprachigen Originals. Maßgeblich ist der Volltext bei der Originalquelle.

Weitere Publikationen